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Zahlt die Versicherung bei Sturmschäden am Terrassendach?

  • Autorenbild: Thorsten Zarbock
    Thorsten Zarbock
  • 30. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Zusammenfassung: Ein massiv erbautes und fest mit dem Haus verbundenes Terrassendach ist in der Regel über die Wohngebäudeversicherung gegen Sturm- und Hagelschäden abgesichert. Ein Sturmschaden liegt für Versicherungen meist ab Windstärke 8 (ca. 62 km/h) vor. Die wichtigste Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist jedoch, dass das Terrassendach der Versicherung direkt nach der Fertigstellung aktiv gemeldet und in die Police aufgenommen wird. Freistehende Überdachungen oder das Mobiliar unter dem Dach erfordern oft gesonderte Klauseln oder fallen unter die Hausratversicherung.


Terrassendach Versicherung: Wer zahlt bei Sturm & Hagel?

Wohngebäude- oder Hausratversicherung: Wer ist zuständig?


Wenn im Herbst die Stürme über Hannover und Hildesheim fegen oder im Sommer dicke Hagelkörner vom Himmel prasseln, machen sich viele Hausbesitzer Sorgen um ihr teures Glasdach. Die gute Nachricht: Sie bleiben auf den Kosten im Schadensfall meist nicht sitzen.

Da ein hochwertiges Aluminium-Terrassendach fest im Boden (über Punktfundamente) verankert und in der Regel fest mit der Hauswand verschraubt ist, gilt es baurechtlich als wesentlicher Bestandteil des Gebäudes. Damit fällt es in den Zuständigkeitsbereich Ihrer Wohngebäudeversicherung.

Wichtig: Die Gartenmöbel, der Grill oder teure Loungemöbel, die unter dem Dach stehen, gehören nicht zum Gebäude. Hierfür ist Ihre Hausratversicherung zuständig (sofern diese das Risiko von Gegenständen im Außenbereich abdeckt).


Ab wann zahlt die Versicherung bei Sturm und Hagel?


Versicherungen haben klare Definitionen, wann ein Wetterereignis auch wirklich als solches anerkannt wird:

  • Der Sturm: Von einem Sturm sprechen die Versicherer in der Regel erst ab Windstärke 8 (das entspricht Windgeschwindigkeiten von etwa 62 bis 74 km/h). Wenn das Dach bei einem leichten Lüftchen von Windstärke 5 einknickt, geht die Versicherung oft von einem Konstruktions- oder Materialfehler aus und verweigert die Zahlung.

  • Der Hagel: Bei Hagelschäden am Glas oder den Aluminiumprofilen greift die Versicherung meist unabhängig von der Windstärke, sofern Hagel in Ihrer Police explizit mitversichert ist.

Unser Profi-Tipp für Hannover: Wir verbauen bei GW-Terrassendach ausschließlich hochwertiges Verbundsicherheitsglas (VSG). Selbst wenn ein massiver Ast bei einem Orkan auf das Dach stürzt, zersplittert das Glas nicht in lebensgefährliche Scherben, sondern reißt lediglich (ähnlich wie eine Auto-Windschutzscheibe). Das minimiert Folgeschäden enorm.


Der größte Fehler: Das Terrassendach nicht melden!


Dies ist die häufigste Falle, in die Hausbesitzer tappen: Die Überdachung wird fertiggestellt, der Sommer wird genossen, aber die Versicherung weiß von nichts.

Wenn Sie den Wert Ihres Hauses durch einen Anbau wie ein Terrassendach oder einen Kaltwintergarten steigern, müssen Sie dies Ihrer Versicherung unverzüglich mitteilen. Tun Sie das nicht, ist das Dach im Ernstfall nicht versichert. Die Police muss meist leicht angepasst werden, was oft nur wenige Euro im Jahr kostet, Ihnen aber zehntausende Euro im Schadensfall rettet.


Sturmfest planen mit echten Profis aus Sarstedt


Der beste Versicherungsschutz ist der, den man gar nicht erst braucht. Während billige Baumarkt-Bausätze aus dünnem Aluminium bei Herbststürmen oft bedrohlich wackeln, setzen wir auf statisch geprüfte, stranggepresste Aluminiumprofile und eine millimetergenaue Montage durch eigene Handwerker.

Ein Terrassendach von GW-Terrassendach wird für norddeutsches Wetter gebaut. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin und lassen Sie uns Ihre sturmfeste Wohlfühloase planen.

 
 
 

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